Historische Reise zur Geschichte des ASB #5

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Historische Reise zur Geschichte des ASB #5

Wir springen von den schweren Schlag, dem Verbot des Arbeiter-Samariter-Bund 1933 zum Kriegsende 1945.


Nach Kriegsende bemühten sich viele Samariter, den ASB wiederzugründen. In den damaligen westlichen Besatzungszonen wurde er bereits 1945 wieder zugelassen und konnte mit bescheidenen Anfängen seine hilfreiche Tätigkeit aufbauen.

Die traditionellen Aufgabenfelder der Ersten- Hilfe- Ausbildung, Sanitäts- und Rettungsdienst sowie Krankentransport waren die Schwerpunkte seiner ersten Aktivitäten.

 

Quelle: ASB Südhessen

In den späten 60-er Jahren wurden neue Aufgabenbereiche erschlossen. Die Internationale Katastrophen- und Auslandshilfe, die Übernahme der Trägerschaft von Krankenhäusern und Alten- und Pflegeheimen sowie Behinderteneinrichtungen kamen hinzu.

Die Kinder- und Jugendarbeit wurde intensiviert und auch die Flüchtlingsbetreuung nahm einen festen Platz im Leistungskatalog des ASB ein.

In den 80-er Jahren engagierte sich der ASB stark im Aufbau der ambulanten, sozialen Dienste, so dass aus dem ursprünglichen Arbeiter- Selbsthilfeverein eine moderne und leistungsfähige Wohlfahrtsorganisation wurde, die auf allen Gebieten der freien Wohlfahrtspflege fachkundig ihre Arbeit versieht.

Durch den Fall der Mauer eröffnete sich dem ASB auch im Osten Deutschlands die Möglichkeit wieder seine Tätigkeit aufzunehmen. Unter der sowjetischen Besatzungsmacht und in der nachfolgenden DDR war er verboten und seine Tätigkeiten nicht zugelassen.